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Intel´s kommende Prozessoren und ein ” Nicht-benanntes-Material”

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Auf der CeBIT 2014 in Hannover hatte ich die Möglichkeit ein Gespräch mit Herrn Christian Anderka, Platform Architecture Specialist von Intel zu führen. Hier nun die Neuigkeiten zu den Strukturbreiten von Intel.

Schon seit einiger Zeit werden die Wafer nicht mehr aus Siliciumdioxid hergestellt, sondern aus einem NBM ( Abk.: nicht benanntes Material) und Hafnium. Bei einer weiteren Verkleinerung der Transistoren und einer Umstellung auf immer kleinere Strukturbreiten war es nötig, dass alt bekannte Siliciumdioxid, welches in diesem Falle nur noch wenige Atomschichten dick gewesen wäre, gegen einen neuen Werkstoff zu ersetzten, der sich nun aus einem Nicht benannten Material ( Abk. NBM) und aus Hafnium zusammensetzt.

Somit lässt sich der Verkleinerungsprozess weiter durchführen, denn diese Material bietet nun an gleicher Stelle wieder wesentlich mehr Atomlagen und kann dann im weiteren Produktionsprozess weiter behandelt werden.

Auch bei der „Belichtung“ der Baugruppen musste Intel nun neue Wege gehen. Mittels der EUV Lithographie und neuer Spiegel wird auch die Strukturbreite auch in Zukunft, treu dem „Mooreschem Gesetz“, weiter sinken. Doch dazu Bedarf es größerer Anstrengungen als zuvor. Bei der EUV-Lithographie ( Abk. EUVL) kommt extrem ultraviolette Strahlung mit einer Wellenlänge von 13,5 nm zu Einsatz. Diese wird bereits von Luft aufgehalten, sodass die Herstellung / Belichtung der Wafer in Zukunft im Vakuum erfolgen muss.

Auch an die in Zukunft zu verwenden Spiegel und Masken, die bei der Herstellung / Belichtung unumgänglich sind kommen in Zukunft neue Anforderungen zu. Die Masken müssen neu geschnitten und den neuen Bedürfnissen angepasst werden und auch die Spiegel benötigen ein neues Material um den neuen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Die Strukturbreite der kommenden Intel Prozessoren wird weiterhin ständig sinken. Aktuell sind wir bei einer Strukturbreite von 22 nm. Bereits Ende diese Jahres / Anfang diesen Jahres sollen die ersten Prozessoren der Broadwell Serie ( 14 nm) am Markt erscheinen. Zum Weihnachtsgeschäft 2014 erwarten die Analysten bereits die ersten Geräte mit Broadwell Prozessoren der ersten Revision, vermutlich größtenteils verbaut in Netbooks und Ultrabooks und weiteren mobilen Endgeräten.

Die frei verkäuflichen CPU´s sollen dann im ersten Quartal des Jahres 2015 folgen. Hier lautet das Zauberwort Skylake. Bei Skylake erwartet man indes den Sockel 1151 und eine DDR4 RAM Unterstützung.

Bereits im Herbst 2015 wird dann für den Sockel 2011 wieder ein Refresh erwartet, dabei soll es sich dann um Broadwell E Prozessoren handeln.

Soweit der Ausblick über die kommenden Prozessoren von Intel.

Beste Grüße
Euer Mo

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Intels Bloghuette auf der CeBIT 2014 in Hannover

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Bloghuette Intel 2014 CeBIT

Intel- Halle und Bloghuette auf der CeBIT 2014 in Hannover

Ich kenne die Bloghuette von Intel noch aus anderen Zeiten, wo es etwas zugig war. Kein Kamera Team, kein Rundum-Sorglos-Service, dies hat sich in diesem Jahr ja grundlegend geändert. „Neben“ der Halle 17 auf der CeBIT in Hannover ist und war Intel mit seiner Bloghuette ausgesprochen großzügig vertreten, was einen als Blogger sehr gefreut hat ( jedenfalls trifft diese Darstellung auf mich zu).

Gleich am Eingang sollte wohl kontrolliert werden, wer Einlass in die heiligen Hallen begehrt, doch ich wurde zu keiner Zeit behelligt. Lediglich unten am Intel-Counter wurde ich einmal registriert.

Wenn man es dann bis in den ersten Stock geschafft hatte, und das war nicht wirklich schwierig, dann empfing einen im ersten Stock ein eher kühles und sachliches Ambiente. Wir sind hier schließlich im NordLB Forum, da geht es wohl sonst auch eher sachlicher zu.

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Mein erster Tag auf der CeBIT 2014, Intel ist da und AMD nicht

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Meine Anreise mit dem Auto nach Hannover verlief etwas holprig, aber das war nicht wirklich ein Problem, mein TOMTOM hat mir die Staus leider nicht gemeldet, weshalb ich glatte 90 Minuten in Staus stand. Wozu hat man dann eigentlich ein Navi ?

Meine Unterkunft befindet sich etwas ausserhalb von Hannover, weshalb ich also täglich rund 45 Minuten zur CeBIT unterwegs bin. Ich sollte mir wirklich angewöhnen früher zu buchen.

Nach wie vor bin ich sehr erstaunt darüber, dass AMD nicht auf der CeBIT anwesend ist und auch keine wirkliche Begründung dafür abgegeben hat. Die Vermutungen über die Zukunft von AMD in der Enduser Sparte überschlagen sich. Auf der Messe sieht man sporadisch Mainboards für die kommenden AM1 Prozessoren, auch einige Kühler sind für den Sockel AM1 aber man sieht nicht AMD noch hört man etwas. Lediglich die Fachpresse berichtet sporadisch über die neuen Prozessoren der Kabini Serie.

Ganz anders Intel. Intel befindet sich “an” der Halle 17 inklusive der “Bloghuette”. Gerne gibt man Auskunft über die kommenden Prozessoren, nachher habe ich noch mein erstes Interview mit Intel.

Nun mal zu den Gerüchten auf der CeBIT. Angeblich bereitet AMD einen Rückzug aus der Enduser Sparte vor. Ich hoffe wirklich, es handelt sich dabei nur um ein Gerücht, allerdings ist die Hardware, die hier auf der CeBIT für den AMD AM1 Sockel gezeigt wird sehr dünn gesäht und auch die Hersteller der Kühlerlösungen berichten durchgängig davon, dass bei AMD nicht mehr viel passiert.

Was wäre wohl die Prozessorwelt ohne AMD ? Müsste sich Intel keine Sorgen mehr um den Prozessormarkt machen ? Was passiert, wenn alles nur noch mit Intel arbeitet und es keine Alternative mehr gibt ? Wird ein chinesischer Hersteller den Platz einnehmen, der dann “frei” ist ?

Fragen über Fragen und ich hoffe nach wie vor, dass AMD nur eine kurze PR Pause eingelegt hat um den Markt mit den neuen Prozessoren zu überraschen.

Nun sitze ich hier in der Intel Bloghuette, tippe diesen kleinen Bericht für Euch und hoffe, dass es in Zukunft doch noch mehr als einen großen CPU Hersteller geben wird.

Ich zieh dann mal weiter und hoffe noch was über die weiteren Pläne von AMD zu erfahren ……
Beste Grüße

Euer Mo

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Die CeBIT 2014 in Hannover und Mo ist mittendrin ….

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Moin Moin Leute,

nachdem es im letzten Jahr ja weder mit der CeBIT noch mit der IFA in Berlin etwas wurde, hatte ich mir in diesem Jahr ganz fest vorgenommen die CeBIT in Hannover zu besuchen. Auch wenn die Buchung meines Hotelzimmers etwas ruckelig war, werde ich mich nun bereits am Sonnatg Mittag auf den Weg nach Hannover machen um Euch hoffentlich viele Neuigkeiten präsentieren zu können.

Leider habe ich aber im Vorfeld erfahren, dass AMD gar nicht auf der CeBIT 2014 in Hannover vertreten sein wird, was ich natürlich sehr schade finde. Es hat den Anschein, als ob sich AMD aus einigen Sektoren zurückzieht. Dafür wird es wahrscheinlich ein interessantes Gespräch mit Intel über die Zukunft der Desktop Prozessoren geben und ich hoffe ich werde meine Fragen bzgl. der Probleme in der 14 MM Fertigungstechnik stellen können, denn sich Intel derzeit stellen muss.

Neuigkeiten und Highlights wird es natürlich viele geben und Ich hoffe, ich werde die richtige Mischung für Euch finden !

Falls Ihr auch auf der CeBIT 2014 in Hannover seid oder Ihr besondere Wünsche habt, dann twittert mich doch einfach an ( Motawa10 auf Twitter) oder schreibt mir auf meine Facebook Seite !

Wir sehen uns auf der CeBIT in Hannover !

LG Mo

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Unboxing des Noctua NH-U14S Prozessorkühlers

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Bereits vor einiger Zeit erhielt die U-Serie von Noctua ein Update, daher gibt es nun ein Unboxing zum inzwischen nicht mehr ganz taufrischem Noctua NH-U14S CPU Kühler.

Noctua Unboxing Motawa10 | NH-U14S

Noctua Unboxing Motawa10 | NH-U14S

Der Kühler bietet auf der Plattform 2011 eine volle Kompatibilität auch mit hohen RAM Modulen. Leider gibt es bereits im Segment der AMD und der 115X er Sockel einschnitte. Hier rät NOCTUA niedrigere RAM Module mit einer maximalen Höhe von 32 mm zu nutzen.

Der Kühlkörper bringt mit seinen rund 770 Gramm ( mit Lüfter 935 Gramm) ein ordentliches Gewicht auf die Waage, diese müssen dann natürlich mit einer Backplate gehalten werden. Für die Installation auf Intel Sockeln liegt eine Backplate bei. Sollte eine Installation auf einem AMD Board erfolgen ist das AMD Retentionmodul dringend erforderlich.

Sollte man selbst nicht mehr im Besitz eines Retentionmodules für die AMD Sockel sein, so kann man sich vertrauensvoll an den Support von Noctua wenden. Natürlich benötigt man in einem solchen Fall auch eine Quittung als Kaufbestätigung. Unter der E-Mail Adresse support@noctua.at kann dem AMD User dann geholfen werden. Das Retentionmodul macht sich zügig auf den Weg und ist dann innerhalb weniger Tage bei Euch.

Auch die Höhe des Kühlkörpers ist nicht ganz ohne. Mit 165 mm ist der Kühlkörper bereits für einige Midi Tower zu groß. Achtet hier besonders auf die Breite Eures Gehäuses !

Nun viel Spaß mit dem Video !

Ich freue mich auf Eure Kommis.

LG Mo

Facebook: http://www.facebook.com/motawa10

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Ich liebe mein TomTom, aber …..

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Ich liebe mein TomTom, aber …..

Nachdem ich vor gut einem halben Jahr im ersten Anlauf meinen Führerschein geschafft hatte, obwohl ich wohl etwas spät dran war und nachdem dann auch das erste Auto Einzug hielt, war es für mich nur eine Frage der Zeit, bis ich mich dann auch zu einem Navi entschloss.

Da ich andere Auto Navigationsgeräte bereits bei der Arbeit beobachten konnte und ich allein dabei große Unterschiede feststellen konnte, kam für mich nicht irgendein Navi in Frage. Es sollte ein TomTom werden. Also turnte ich ein paar Stunden durch die hiesigen Elektronikfachmärkte und durch ein paar Autoausrüstungsfachgeschäfte ( was für ein tolles Wort ) bis ich ein TomTom Start 60 fand, welches drastisch reduziert war.

Nach nun gut 6 Monaten in Benutzung ist mein Fazit folgendes:

Das TomTom Start 60 ist schön groß und man kann es dadurch wesentlich leichter bedienen, als kleinere Geräte dieser Art. Die Eingabe der Ziele und das wechseln zwischen Routen geht sehr schnell und einfach von der Hand. Ab und zu findet das TomTom den GPS Satelliten nicht, da hilft dann nur ein beherzter Druck auf den An / Ausschalter, dass ist aber nichts weltbewegendes.

Nervig beim TomTom Start60 ist eher, dass die Aktualisierung nur dann über die Software richtig und reibungslos funktioniert, wenn man den Internet Explorer nutzt und sämtliche Antiviren und Firewall Programme auf dem Rechner deaktiviert, und dass kann ganz schön nervig sein.

Mein Fazit nach einem Halben Jahr TomTom Start 60:

Ein schönes großes Display und eine einfach zu bedienende Software sind hervorragend mit einem Touch Display vereint. Der Update Vorgang ist jedoch nervig und man ist dazu verleitet, dass Karten Update vor sich hin zu schieben, bis man merkt, dass einiges auf dem Navi nicht mehr stimmt. Beherzigt man die Tipps aus dem Netz dazu, ist aber auch die neue Aktualisierung des Kartenmaterials schaffbar.

Beste Grüße Mo

Amazon Link TomTom Start 60: http://amzn.to/1eKbLhZ

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